Schallschutzfenster im Neubau oder Umbau einbauen
Beim Einbau in einen Neubau oder eine umfassende Umbaumaßnahme geht es nicht um den Austausch eines einzelnen Elements, sondern um die Planung von Anfang an. In Frankfurt betrifft das sowohl Nachverdichtungen in den Außenstadtteilen als auch Dachgeschossausbauten in der Innenstadt.
Warum frühzeitige Planung lohnt
Wird der Schallschutz von Beginn an eingeplant, lassen sich Fenster, Fassade und Haustechnik aufeinander abstimmen:
- Einheitliche Optik aller Fenster und Türen.
- Schalldämmlüfter als fester Bestandteil des Lüftungskonzepts.
- Bauliche Vorkehrungen für Rollladenkästen und Anschlüsse.
- Abgestimmte Termine mit den übrigen Gewerken.
Worauf es beim Einbau ankommt
- Fensteranschlüsse: Die Abdichtung zwischen Rahmen und Mauerwerk muss schalltechnisch sauber ausgeführt sein.
- Laibung: Die Fensterlaibung beeinflusst die Schallausbreitung; eine absorbierende Ausführung kann die Dämmung verbessern.
- Fensterbänke: Außen- und Innenfensterbänke müssen vom Fenster entkoppelt sein, um Schallbrücken zu vermeiden.
- Einbautiefe: Die Lage des Fensters in der Wand wirkt sich auf die Schalldämmung aus.
Der Fachbetrieb plant und koordiniert den Einbau mit den anderen Gewerken. Die termingerechte Abstimmung liegt beim beauftragten Betrieb.