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Schalldämmung – wie Fenster den Lärm reduzieren

Die Schalldämmung beschreibt, wie stark ein Bauteil den Schall auf dem Weg von außen nach innen mindert. Je höher der Wert, desto leiser wird es im Raum – ein Zusammenhang, der in dicht bebauten Frankfurter Lagen über die Wohnqualität entscheidet.

Das bewertete Schalldämm-Maß Rw

Das bewertete Schalldämm-Maß Rw wird in Dezibel (dB) angegeben und sagt, um wie viel Dezibel der Schall beim Durchgang durch das Fenster reduziert wird. Ein einfaches Fenster liegt bei etwa 25–30 dB, ein gutes Schallschutzfenster erreicht 35–45 dB und mehr. Als Faustregel gilt: rund 10 dB mehr Dämmung entspricht einer Halbierung der empfundenen Lautstärke.

Schallschutzklassen im Überblick

KlasseRw (dB)Lärmbelastung
SSK 125–29Ruhige Wohnstraße
SSK 230–34Sammelstraße
SSK 335–39Hauptverkehrsstraße
SSK 440–44Autobahnnähe
SSK 545–49Flughafennähe
SSK 6≥ 50Extreme Belastung

Warum der asymmetrische Aufbau wirkt

Entscheidend ist der asymmetrische Glasaufbau: unterschiedlich dicke Scheiben – beispielsweise 8 mm und 12 mm – haben ihre Eigenresonanz bei verschiedenen Frequenzen. Dadurch fällt die Dämmkurve gleichmäßiger aus. Eine akustische Verbundfolie verbessert zusätzlich den kritischen Frequenzbereich.

Die schwächste Stelle zählt

Die Schalldämmung eines Fensters wird durch seinen schwächsten Punkt begrenzt – häufig Dichtungen, Anschlussfugen oder der Rollladenkasten. Eine Sanierung muss daher die gesamte Fensteröffnung erfassen: Verglasung, Rahmen, Dichtungen, Anschlüsse und Zusatzelemente.

Die genaue Ermittlung der erforderlichen Schalldämmung und die Einstufung erfolgen durch den beauftragten Fachbetrieb nach der Besichtigung vor Ort.

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