Fensterarten – Material und Ausführung für Schallschutz
Schallschutzfenster gibt es in verschiedenen Materialien und Bauformen. Was zu Ihrer Liegenschaft passt, hängt von der Schallschutzanforderung, dem Gebäudetyp und Ihren Vorstellungen ab – im Frankfurter Bestand treffen Gründerzeit-Sprossenfenster auf moderne Pfosten-Riegel-Fassaden.
Kunststofffenster (PVC)
Kunststofffenster sind die am weitesten verbreitete Lösung. Sie dämmen gut, sind pflegeleicht und in vielen Farben erhältlich. Für hohe Schallschutzklassen braucht es Mehrkammerprofile mit mehreren Dichtungsebenen – das einfache Standard-Profil genügt nicht.
Holzfenster
Holz dämmt von Natur aus gut, ist reparierbar und passt besonders zu Altbauten in Bornheim, im Nordend oder im Westend. Nachteil ist der regelmäßige Anstrich als Wetterschutz.
Holz-Metall-Fenster
Hier umschließt eine witterungsfeste Metallschale einen Holzkern. Die guten Dämmeigenschaften von Holz treffen auf die Beständigkeit von Aluminium – eine gute Wahl für exponierte Fassaden mit hohem Schallschutzbedarf.
Aluminiumfenster
Aluminium ist langlebig, schlank im Profil und wartungsarm. Für den Schallschutz sind thermisch getrennte Profile mit speziellen Dichtungen erforderlich. Große Glasflächen moderner Bauten – etwa am Osthafen – lassen sich damit gut umsetzen.
Verglasungsarten
- Verbundsicherheitsglas (VSG) mit Schallschutzfolie: Mehrere Scheiben werden mit akustisch wirksamen PVB-Folien verbunden. Die Folie dämpft Schwingungen und hebt die Dämmung deutlich an.
- Asymmetrischer Aufbau: Unterschiedliche Scheibendicken vermeiden gemeinsame Resonanzen.
- Dreifachverglasung: Sinnvoll bei sehr hohen Anforderungen oder wenn Schall- und Wärmeschutz zugleich gefordert sind.