Schallschutzfenster gegen Bahnlärm
Bahnlärm betrifft in Frankfurt am Main zahlreiche Wohngebiete entlang der dicht befahrenen Strecken. Hauptbahnhof, S-Bahn-Stammstrecke und die Güterstrecken im Westen und Süden verursachen teils erhebliche Belastungen.
Betroffene Lagen in Frankfurt
Besonders betroffen sind Wohngebiete entlang der Mainbahn Richtung Mainz, entlang der Riedbahn Richtung Mannheim, entlang der S-Bahn-Stammstrecke durch die Innenstadt sowie im Umfeld der Rangier- und Umschlaganlagen. Auch die Trasse entlang des Mainufers ist stark befahren.
Wie sich Bahnlärm verhält
Bahnlärm ist durch einzelne Vorbeifahrten geprägt. Nacht- und Güterzüge stören besonders, weil die Umgebungsgeräusche nachts geringer sind. Er enthält oft tieffrequente Anteile, die höhere Anforderungen an die Dämmung stellen. Bei sehr naher Lage zur Trasse können auch Erschütterungen eine Rolle spielen.
Anforderungen an Schallschutzfenster bei Bahnlärm
Je nach Abstand zur Trasse, Art des Verkehrs und Raumnutzung können Schallschutzklassen von SSK 3 bis SSK 5 erforderlich sein. Bei Güterverkehr und in unmittelbarer Nähe zu Rangieranlagen ist oft SSK 5 sinnvoll.
Besonderheiten bei Bahnlärm
- Tieffrequente Anteile: Güter- und schwere Züge erzeugen tiefe Frequenzen, die besondere Anforderungen stellen.
- Nachtruhe: Schlafräume an Bahnstrecken benötigen oft höhere Klassen als Wohnräume.
- Erschütterungen: Bei sehr naher Lage zur Trasse helfen nur bauliche Maßnahmen – Fenster allein lösen das nicht.